Die nationale Wanderausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN? Geschichte(n) von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz» macht vom 14. Mai bis 23. Oktober 2026 Halt im Museum Luzern – und ist somit erstmals in der Deutschschweiz zu sehen. Unter dem Jahresmotto des Museums – «Sichtbar machen» – beleuchtet die Schau ein lang verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte und bringt die Thematik der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen einer breiten Öffentlichkeit näher.

Realisiert wurde die Wanderausstellung von expositionen (Kuration: Detlef Vögeli) und ZMIK (Szenografie) im Auftrag des Bundesamtes für Justiz. Sie ist Teil des Programms «erinnern für morgen».

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Fotos: Emanuel Ammon / AURA