Unsichtbar? Tiere im Verborgenen

12. Juni 2026 bis 21. Februar 2027

Sie sind winzig klein, leben tief in der Erde, sind nachts unterwegs, verstecken sich in Vorräten oder in Jahrmillionen alten Steinen. Die Ausstellung macht Tiere sichtbar, die ein verborgenes Leben führen und erzählt ihre erstaunlichen Geschichten. Schulklassen besuchen die Ausstellung mit einem Workshop oder einer interaktiven Führung. Für den selbständigen Besuch der Ausstellung stehen ein Begleitdossier und eine Ausstellungskiste mit Materialien zum Nutzen vor Ort zur Verfügung.

Führung und Workshop für Schulklassen

Gibt es unsichtbare Tiere? Kommt mit auf unsere spannende Entdeckungsreise! Wir begegnen Tieren, die sich gut verstecken, im Verborgenen leben und die ihr vielleicht noch nie gesehen habt. Ausgerüstet mit Feldstecher, Lupe und Taschenlampe werdet ihr Teil eines Forschungsteams. Gemeinsam suchen wir nach Krabblern, Tieren im Dunkeln und solchen, die sich in Stein und Zeit verstecken. Bei diesem Abenteuer sind all deine Sinne gefragt.

Nach einer kurzen Pause widmen wir uns einem ausgewählten verborgenen Tier und machen es sichtbar. Die älteren Kinder schnitzen aus einem Stück Holz eine kleine Ratte, die jüngeren kreieren ein Regenwurmparadies.

Zielgruppe: Zyklus 1 und 2

Zur Vor- und Nachbereitung

Das Begleitdossier zur Ausstellung steht hier zum Download bereit.

Ausstellungskiste

Diese ist beim Museumsempfang im Haus Pfistergasse erhältlich und kann während des Museumsbesuches mit der Schulklasse kostenlos genutzt werden. Die Kiste ist thematisch zusammengestellt und enthält zusätzliches Anschauungsmaterial zur Sonderausstellung «Unsichtbar? Tiere im Verborgenen».

Museumskoffer Bodenmikrofon

Mit einem speziellen Bodenmikrofon lässt sich das verborgene Leben in der Erde hörbar machen. Wie klingt eine Magerwiese, der Waldboden oder die nahegelegene Kuhweide? Gibt es auch unter der Schulwiese oder dem Fussballplatz reges Leben? Nehmen Sie die Geräusche auf und entdecken Sie gemeinsam mit Ihrer Klasse, wie aktiv die Bewohnenden unter unseren Füssen sind.

Infos und die Anleitung zum Bodenmikrofon finden Sie hier. Melden Sie sich bei Interesse beim Vermittlungsteam des Museums Luzern.

Kleberjagd

Das Museum spielerisch entdecken – spannendes Suchabenteuer für Zyklus 1

Mit einer liebevoll gestalteten Geschichte begeben sich die Kinder gemeinsam mit einer Begleitperson auf Entdeckungstour durch die Ausstellungen, lösen einfache Suchaufträge und lernen verschiedene Objekte kennen.

Passend zur Sonderausstellung «Tiere im Verborgenen» entdecken Schülerinnen und Schüler zusammen mit Maus Mira Tiere an ganz ungewohnten Orten: Die handlichen Heftchen mit Klebebogen laden dazu ein, genau hinzuschauen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Die Kleberjagden funktionieren auch ohne Lesekenntnisse und eignen sich für Schulklassen des Zyklus 1 als spielerischer Einstieg in den Museumsbesuch.

Um Überbelegungen zu vermeiden, bitten wir auch bei selbständigen Besuchen um Ihre telefonische Voranmeldung: 041 228 54 11.

Versorgt. Verdingt. Vergessen?

14. Mai bis 23. Oktober 2026

Die nationale Wanderausstellung beleuchtet die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz und ihre Aufarbeitung. Gruppen von Lernenden begegnen in einem Workshop persönlichen Lebensgeschichten von Betroffenen, diskutieren das Erfahrene und setzen es in Bezug zu ihrer heutigen Lebenswelt. Für den selbständigen Besuch der Ausstellung steht ein Begleitdossier zur Verfügung. 

Die Vermittlungsangebote werden für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. 

Begleiteter Rundgang für Schulklassen

Zielgruppe: Jugendliche und Studierende ab 14 Jahren im Klassenverband
Dauer: 90 Minuten
Preis: CHF 100
Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos für alle Schulen, auch ausserkantonale.
Buchung: vermittlung.museumluzern@lu.ch

Selbständiger Ausstellungsbesuch mit der Klasse

Nur auf Anmeldung: museumluzern@lu.ch
Kosten: Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos für alle Schulen, auch für ausserkantonale.

Zur Vor- und Nachbereitung

Die Pädagogische Hochschule (PH) Luzern hat gemeinsam mit den Pädagogischen Hochschulen Waadt und Tessin, dem Verein «Gesichter der Erinnerung» und der Firma Feinheit ein vom Bundesamt für Justiz in Auftrag gegebenes Bildungsmedium zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen entwickelt.

Die webbasierte Lern-App steht kostenlos in deutscher, französischer und italienischer Sprache online zur Verfügung. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse und alle weiteren Interessierten. In Videoporträts begegnen sie Schicksalen und Lebenswegen von Betroffenen. Die Schülerinnen und Schüler rekonstruieren das Leben der erzählenden Person, erschliessen Quellen und halten ihre Überlegungen dazu fest.

Im Rahmen des Programms erinnern für morgen werden weitere Materialien und Lernangebote zur Verfügung gestellt.

  • Online Ideenset «Ausgegrenzt und weggesperrt»

Eine Online-Sammlung von Themendossiers, Dossiers von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Vertiefungsmaterial und Unterrichtsideen, die Lehrpersonen der Sek I und Sek II Stufe dabei unterstützt, das Thema der «Administrativen Versorgungen» vielseitig und altersgerecht zu behandeln (Deutsch, Französisch und Italienisch).
Das Ideenset wurde von der (UEK) Administrative Versorgungen gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Bern entwickelt. 

Was wiegt Demokratie?

Im Dossier für Lehrpersonen finden Sie nützliche Informationen und viele Ideen.

Ein umfangreiches Booklet begleitet die Ausstellung. Es enthält Texte zu allen Ausstellungsstationen und Abstimmungszettel, mit denen abgestimmt werden kann.  Das Booklet ist im Museum Luzern in Deutsch, Französisch und Englisch erhältlich.

Zur Ausstellung passen auch die zwei folgenden Theatertouren sowie ein Tablet-Quiz:

Theatertour: Wenn frau will … Auf dem Weg zur Gleichstellung

In der Stadt Luzern brodelt es: Frauen fordern ihre Rechte ein. Es kommt zum Frauenstreik. 1991 und 2019 gehen die Menschen für die Gleichstellung von Mann und Frau auf die Strasse. Auch Nathalie Brun ist beide Male mit dabei. Doch der Weg hin zur Emanzipation begann schon viel früher.

Spiel: Martina Binz, Franziska Senn
Zielgruppe: Zyklus 3
Mehr zur Theatertour

Theatertour: Vive la Révolution

Der Luzerner Knecht Franz hat genug vom Leben in Armut und Entbehrung. Er flieht nach Frankreich, wird Schweizer Gardist unter Louis XVI und erfährt Respekt und Anerkennung. Die Französische Revolution und erbarmungsloser Terror bewegen ihn, nach Luzern zu seiner Verlobten zurückzukehren. Doch auch hier sind die politischen Unruhen gross.

Spiel: Franziska Senn, Reto Baumgartner
Zielgruppe: Zyklus 3
Mehr zur Theatertour

Tablet-Quiz Demokratie

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein spannendes Tablet-Quiz über Demokratie, das Kinder auf eine Reise zu den Anfängen der Demokratie ins antike Griechenland über das Mittelalter bis in die heutige Zeit mitnimmt. Es geht der Frage auf den Grund, wie wir als Gesellschaft zusammenleben können und wer mitbestimmen darf.

Dauer ca. 30 Minuten, ab 3. Klasse (Zyklus 2).